Samstag, 20. Mai 2017

Wikileaks: Was die Mode längst geteilt ... Kutlur und Zivilisation sind eine Mode

Julian Assange sitzt nun schon seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Er flüchtete damals dorthin, weil er befürchtete von Schweden an die USA ausgeliefert zu werden. Assange stellte sich als "Gesicht" von Wikileaks in die Öffentlichkeit, als die Medien anfingen Wikileaks zu kritisieren. Sie warfen der Veröffentlichungsplattform vor, keine öffentliche Ansprechperson zu haben. So wurde Julian Assange zu Wikileaks und geriet sofort in den Focus der Nationen, die sich durch zu viel Wahrheit über die eigenen Machenschaften gegenüber ihren Schutzbefohlen und ihren geschaffenen Mechanismen bedroht sehen. Nun endlich lässt Schweden die absurden Vorwürfe der Vergewaltigung fallen.

In der Berichterstattung zu diesem Thema ist die Konzeption der Zivilisation in freier Wildbahn zu beobachten. Wikileaks als Veröffentlichungsmechanismus wird auf die biologisch, existierende Person "Julian Assange" reduziert. Er werden moralische Vorhaltungen für Dinge gemacht, die er gar nicht verschuldete oder in die Wege leitete. Als schuldig gilt nicht Hillary Clinton, Barack Obama oder die NSA im Zusammenwirken mit sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt, sondern Assange und Snowden.

Hillary Clinton ist für ihre E-Mails selber verantwortlich und vor Gericht


Unsere Medien (Unternehmen) stellen momentan die Rechtsstaatlichkeit zusammen mit der Politik und den bürgerlichen Milliardären dieser Welt auf den Kopf. Sie machen Assange zum Täter, obwohl Hillary Clinton absichtlich und angetrieben von krimineller Energie einen E-Mailer-Server einrichtete, um die Kontrolle der Demokratie zu umgehen. Ihre Wut über die Veröffentlichung ihrer E-Mail ist nun plötzlich ein Akt der geltenden Rechtsstaatlichkeit.

Das was heute als Gerechtigkeit angesehen wird, ist nur plumpe und animalische Rache der Mächtigen an taffen, wahrheitsliebenden Menschen. Sie schreckt auch nicht davor zurück, die Veröffentlichung ihrer kriminellen Energie in Sache E-Mail zu einer Staatsaffäre zu stilisieren und lässt behaupten, dass Wikileaks im Namen von Russland gehandelt habe, um Donald Trump zum Präsidenten der USA zu machen. Viele wollen ihr glauben bzw. ihrer riesigen PR-Maschine, die sich hinter ihrer Fondation (TENEO) versteckt.

US-Regierung unter Obama ist verantwortlich für die Gefährdung von Unschuldigen und muss vor Gericht

Die von Wikileaks veröffentlichten Unterlagen waren schon vorher einem ausgewählten Kreise von Entscheidungsträgern bekannt. Somit gefährdeten diese Inhalte schon lange die Leben von Unschuldigen. Assange triff hierfür keine moralische Schuld.

Der kleine feine Unterschied besteht darin, den heutigen Eliten durch die Veröffentlichung von Wikileaks nicht mehr willkürlich handeln können. Die erwähnten Menschen stehen nun unter dem Schutz der Öffentlichkeit. Sollte ihnen etwas passieren, kann einfach rekonstruiert werden, dass sich Machtmenschen unserer heutigen Kultur an ihnen vergriffen haben. Das funktioniert bei Assange und Snowden ebenfalls. Verschwinden sie aus dem öffentlichen Interesse, wird es gefährlich für sie.

Wütende und rachsüchtige Eliten sind der Anfang von Tyrannei

Wikileaks und Menschen wie Edward Snowden stellen eine Gefahr für die heute herrschenden Eliten dar. Sie publizieren die Wahrheit über unsere Demokratien und deren Mechanismen, welche Eliten geschaffen haben. Wikileaks gibt den Menschen die Möglichkeiten einen Blick nicht nur hinter die Kulissen der Macht zu werfen, sondern deren Mechanismen zu erkennen. Das viel gefährlicher als jede Wahrheit. So sind nun schon viele Vermutungen, die als Verschwörungstheorie von Politik, Medien und Kapital abgetan wurden, als absolutes Faktum in die Welt gekommen. Dennoch werden sich die Massen nicht bewusst, wie sehr sie von einer geringen Anzahl von Menschen mit viel Kapital, um ihre Leben, ihre Sicherheit und auch um ihr Kapital - Anrecht auf Leben - betrogen werden.

Der Antrieb zur Tyrannei ist längst Kultur

Vielen bleibt bis heute verborgen, dass Wirtschaft und Ökonomie nichts anderes sind als ein krimineller Antrieb zum Diebstahl unter dem Schutz von Gesetz und Moral. Heutige und antike Ökonomien unterliegen dem Codex einer Wertegemeinschaft, die in meinen Augen auch nichts anderes ist als Mafia.

Ihr Einfluss - gemeint sind die Eliten - erstreckt sich bis in die höchsten Kreise unserer Staatsmechanismen. Sie entwerfen Gesetze und legalisieren Machenschaften, die in früheren Zeiten noch als Steuerhinterziehung oder Betrug angesehen wurde. Sie entwerfen Modelle, welche ganze Bevölkerungen von Nationen dazu verpflichten, systemrelevanten Unternehmen mit Steuergeldern zu unterstützen und verlangen zur Finanzierung dieses als sozial bezeichneten, demokratischen Vorgehen, den Abbau von Sozialsystem, Renten ect. - siehe Griechenland. Dabei ist das nichts anderes als die Tyrannei der Wertschöpfung, die in ihrem weiteren Verlauf die Menschheit wieder zu Sklaven macht, aber unter dem Aspekt der Rechtsstaatlichkeit aus der sich selbst ein Cicero nicht mehr mehr heraus winden könnte.


Die Tyrannei als Leitkultur


Gehen nun die Menschen wie in Griechenland auf die Straße, wird dieses demokratische Verhalten als gewaltbereite Demonstration in unseren Medien bewertet und mit Meinungen anstatt mit Informationen publiziert. Daraus ergibt sich das Gefühl die gewählten Mittel der heutigen Rechtsstaatlichkeit seien gerecht, obwohl Menschen brutalst niedergeschlagen, weil sie für ihr Recht auf Leben eintreten.

Aus Griechenland erreichen uns Bilder, die wir sonst nur aus Diktaturen kennen. Dennoch erlaubt uns unserer innerer Kompass der Moral dies nicht als Ungerechtigkeit zu erkennen, wenn Polizisten auf Zivilisten einschlagen, sondern als schöne (handsam) Gerechtigkeit.  Unsere moralischen Bewertungsinstrumente wurden längst vom Neoliberalismus gedreht und umgewertet.


Der heutige Mensch einer Demokratie ist  kein Demokrat mehr, sondern nur noch ein emotionsloser Ökonom. Sein Wille entsteht aus dem Verständnis der Wertschöpfung heraus und nicht mehr aus dem normalen Menschenverstand. Gerecht ist nur das, was Werte schafft, alles was keinen Wert schafft ist wertlose und muss aus der Gesellschaft ausgetrieben werden.

Deutschland die Werkbank der Welt

Deutschland ist die Werkbank der Welt und sieht sich jetzt aufsteigender Konkurrenz gegenüber. Deutsche Eliten werden ihr Kapital und damit ihre Macht verlieren, wenn der Deutsche nicht bei der Stange bleibt. Deshalb kämpft der Deutsche heute wieder für seine Ausbeuter, die ihm einen Stundenlohn von 8,70 Euro gewähren oder ein Leiharbeiterverhältnis als Ziel seines Lebens vorgeben. Der Deutsche findet es völlig normal, wenn Rentner für 450,00 Euro Jobs den Garten der Eliten in Schuss halten. Diese Deutsche wiederum empfinden sich als sozial, wenn sie alte Menschen für sich schuften lassen. Halleluja! Das ist Deutschland!

Deutschsein bedeutet, sich dem besten Gefühl der Gerechtigkeit ausbeuten zu lassen. Deutschsein bedeutet auch, dem Rest der Welt dieses Glückgefühl als Kultur eigen zu machen. Noch funktioniert dieser Unterdrückungskrieg mit Kapital und Wirtschaftsmacht, doch sind diese Mittel erschöpft, wird diese Eliten wieder das Fußvolk zu gerechten Kriegen motivieren und alles was nicht nach den deutschen Werten funktionieren will, überrennen.

Deutschsein ist die Vorliebe zur Tyrannei


In diesem Zusammenhang erduldete die deutsche Bevölkerung durch sämtliche Jahrhunderte jede Form von Renten- und Sozialkürzung. Deutsche sind heute noch stolz auf "Karl den Großen" und die Habsburger. Sie waren schon immer schwach. Sie wehrten sich nie gegen die Tyrannei. Sie ließen sich immer nur zum Instrument der Bürgerlichen und der Gilden machen - siehe Schichtbuch von Bote.

Sie waren auch zu schwach und zu einfältig, um sich gegen die Erhöhung des Renteneintrittsaltern zu wehren. Nun glaubt sie sogar, alle anderen Länder und Nationen müssen ebenso wie sie bis 67 arbeiten und die spärliche Rente mit Minijobs auffrischen. Ihr Antrieb ist auch in diesem Falle die kriminelle Energie von Wertschöpfung und daher Wertegemeinschaft. In dieser Zukunft wird es nur noch 450 Euro-Jobs geben, ohne Anspruch auf Rente. Das ist die Zukunft, die wir für unsere Kinder und Enkeln planen, weil wir ja so großes Verständnis und noch mehr Mitleid mit denen haben, die Wertschöpfung an uns betreiben. Nietzsche nennt das Sklavenkultur.

Sie - die Deutschen, die heute CDU oder AfD wählen, bei Pegida mitmarschen oder bei der FDP, der SPD, den Grünen oder den Linken ihren demokraten Haken setzen. Sie halten es für völlig legitim, wenn alle Arbeiter genauso ausgebeutet werden, wie die deutschen. Das ist das was sie unter Europa verstehen und was Politiker Wertegemeinschaft nennen. Sie genießen es geradezu, wenn in Frankreich nun unter Macron nun in naher Zukunft das Streikrecht beschnitten und die Sozialleistungen nach dem Modell von Hartz4 gestrichen werden.

Es werden sich Millionen von Deutschen vor den TV-Geräten amüsiert tummeln und von Gerechtigkeit schwärmen, wenn die Franzosen sich dagegen diese "Sozialreformen" wehren und dafür von Sondereinsatzkommandos verprügelt werden.

So wie einst die Briten gegen die sogenannten Reformen von Margret Thatcher kämpften und nach dem Modell der mittelalterlichen Belagerung im wahrsten Sinne des Wortes ausgehungert wurden. - Übrigens, das wurde auch schon in Frankreich bei Streiks angewendet. Während dessen hält der Deutsche Streiks längst für wirtschaftsschädlich und freut sich, wenn er ein aus der tiefsten Seele seiner Kultur ein Hassstatment gegen Steikende abgeben kann. Angetrieben vom liberalen Sozialneid: Allen soll es so schlecht gehen wie mir!

Deutsche Leitkultur: Allen soll es so schlecht gehen wie mir


Der Deutsche hat den Anspruch an die Welt, dass alle so blöd sein müssen wie er. Wer sich nicht ausbeuten lässt und dies als gerecht empfindet, der wird mit der Gewalt des Geldes (Abhängigkeit) gebeugt oder mit der Staatsgewalt von Wasserwerfen in den Straßengraben gespült. Bei der nächsten Entlassungswelle werden dann diese Menschen gemäß dem Sozialplan auf der Abschussliste stehen.

Kultur ist sehr leicht zu verstehen. Wer hier vernünftig ist, stellt sich nicht auf die Straße, denn er denkt mit, was wiederum als Intelligenz bezeichnet wird. Da nun einige verstanden haben, wie die Kultur funktioniert und sich vermummten, wurde das Vermummungsverbot von den Eliten erlassen. Der Kultur kann keiner entkommen.

Sokrates vergleicht die Menschen mit Hunden


Kultur bedeutet Kritiker nicht nur auszuschalten, sondern den Antrieb zur Kritik rational auszuschalten. Die Regeln der Ökonomie sind einfach. Sie ist die Psychologie des Urfaschismus nach der Dialektik von Sokrates. Schon zu seiner Zeit (ca. 400 v. Chr.) verglich dieser als Begründer unserer Zivilisation gefeierte Mann, die Menschen mit Hunden.

Er erklärte in allen Einzelheiten, wie Eliten und Gelehrte die Menschenmassen wie Hunde, dressieren und abrichten können. Eines sollten wir uns bewusst sein: Wir sind heute nichts anderes als domestizierte Menschen, die unter dem Eindruck der 3000 Jahre andauernde Dressur der Kultur längst vergessen haben, was Menschsein bedeutet. Unter dem Eindruck dieser Erfahrungen haben wir uns selber Instrumente erfunden, die es keinem erlauben, diese Programmatik in Frage zustellen oder zu revidieren.

Jede Reform und jede Revolution ist gemäß unserer Dressur nur dann möglich, wenn sie innerhalb der Werteregeln der Ökonomie und den Regeln der Wertschöpfung verfasst ist. Einen anderen Wille und Antrieb kennt die Menschheit schon lange nicht mehr. Jede Fantasie und Vorstellung zu neuen Werten ist bereits vor 3000 Jahren abgestorben.

Jeder der sich in dieser Zeit nicht an die neuen Werte dieser Zeit hielt wurde zum Sklaven gemacht, aus der Gesellschaft gestoßen und so zum Tode verurteilt ohne dass je eine Demokratie, ein Regime oder eine Monarchie Hand an diese Menschen anlegte und rückwirkend in der Betrachtung der Historiker zu Verantwortung gezogen worden wäre. Er will schon Sokrates als Gedankenverbrecher durch die Jahrtausende verurteilen? Dieser Jahrtausende andauernde Massenmord ist keinem Geschichtsbuch erwähnt. Schlächter in diesem Sinne sind die Guten wie die Bösen. Sie kämpfe alle für die Kultur der Wertschöpfung. Es geht ihnen lediglich um die Macht das Gesetz so zu schreiben, dass die Gewinne in ihren Taschen laden. Deshalb erfand sich der Mensch das BÖSE.

Dabei gibt es gut und böse nicht, sondern es gibt nur hässlich und schön.  Dieses ist wiederum nur eine Frage des Geschmackes und der Mode. Gemäß der europäischen Hymne ist es nämlich die Mode, welche die Menschheit trennte. Sieh hierzu Sokrates und die Schönheit der Gerechtigkeit und der daraus resultierende Glaube, dass in einem schönen, gesunden Körper auch ein "schöner, gesunder" Geist wohnt.

Vernunft ist das Unverständnis von Wahrheit


Wer sich daher nicht mit den Anfängen unserer heutigen Zivilisation beschäftigt und nicht wissen will woher all das kommt, von dem er glaubt, es sei bewiesenes Wissen, der wird von Tag zu Tag in geistiger Umnachtung leben. Er wird das Falsche als richtig ansehen. Wir wird bereit sein im Namen der Mode (Werte) Menschen zu diskriminieren, im Namen der Gerechtigkeit (Rach) ermorden und mit Maschinen und Technik ermorden lassen - im Namen der Demokratie. Er wird diejenigen als Terroristen beschimpfen, die sich gegen diese Maschinerie des Morden zur Wehr setzen. Er wird von ihnen verlangen im Bestrafungs- Gerechtigkeitsmechanismus unserer Wertegemeinschaft in Armut zu verhungern. Deshalb gibt es so viel Armut in dieser Welt. Sie gehört zu unserer Kultur ohne Armut ist unsere Kultur nicht funktionsfähig.

... und das alles nur deshalb, weil er sich einer Mode unterwirft, mit dem Willen, die Menschen zu teilen, um zu herrschen. Eigentum ist übrigens die geistige Gewalt unserer Kultur. Nur wer Eigentum kennt und seinen Mechanismus versteht, gilt als zivilisiert. Eigentum teilt! Im antiken Griechenland zur Zeit von Sokrates hieß Eigentum noch Herrschaftsrecht.

Gleichheit ist zivilisierten Menschen (Zivilisten) in allen sozialen Lebenslagen ein Gräul. Die Gleichheit eines Zivilisten basiert auf der Vorstellung in jeder Gleichheit einen Unterschied zu finden, um zu unterdrücken und auszubeuten, weil er unter der Mode der Tyrannei - der Wertschöpfung - dem natürlichen Chaos eine neue Ordnung verpasste, die wir heute Zivilisation oder gar Leitkultur nennen. (s. Hesiod - Tage und Werke mit dem Hinweis auf das hinfällige, goldene Geschlecht).

Jeder, der von sich behauptet er hätte eine Kultur, die es zu verteidigen gilt und davon überzeugt ist, dass diese anderen Menschen aufgezwungen werden muss, ist ein dressierter Hund im Geiste Sokartes - auch dann, wenn er nie eine Zeile von ihm je las.

Das Testament unserer heutigen Zivilisation ist nicht die Bibel, sondern es sind Sokrates und Platons wirre Träume von der schönen Gerechtigkeit. Aus diesem Grund halten 80 % der Deutschen, Assange und Snowden für Verbrecher und Verräter. Es ist ihnen geistig nicht möglich die Eliten als die Lügner und Betrüger zu erkennen. Sie sind eben blind und d. h. zivilisiert und kultiviert und mit einem hohen Maß an Moral und Vernunft angefüllt.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Samstag, 13. Mai 2017

Wikipedia: Das Buch der Philsophenkönig - die Wikipedianer

Wikipedia ist ein Paradebeispiel des gelebten platonischen Liberalismus. Nach meinen Gefühl sogar des Neoliberalismus. Dort tummeln sich selbstherrliche Autoren, die ohne es zu wissen zum Club der Handlanger für die platonischen Philosophenkönige gehören.

Nun mag manch einer behaupten, ich würde mich auch in einigen Beiträgen auf Wikipedia beziehen, doch tute ich lediglich, um die Denk- und Argumentationsweise unserer heutigen sogenannten Kultur zu belegen.

Alleine der Artikel über das Eigentum ist hanebüchen und durch und durch platonisch. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass der Artikel über das Eigentum im Brockhaus besser ist.

Begründung meiner Kritik:

Wikipedianer akzeptieren jede Quelle als nachweise ohne zu wissen, wie Quellen entstehen. Sie haben keinen Zugang zu eigentlichen Hintergrund unserer Kultur und können daher auch kein Korrektiv darstellen. Sie agieren absolut systemisch.

Systemisch deshalb, weil sie ihr gesamtes Wissen nur über fremde Anleitung erworben haben. Im Artikel über Eigentum bei Wikipedia findet sich kein einziger Hinweis darauf, dass Eigentum lediglich eine geistige Vorstellung des Menschen ist. Sie arbeiten daher sehr wissenschaftlich. Sie belegen alles aus Quellen. Dabei entstehen heute keine neuen Quellen. Heutige Quellen beziehen sich lediglich auf vergangene, nicht belegte Behauptungen, die im Lauf der Jahrhunderte, weil sie eben als geschriebenes Wort existieren, als wahr gelten. Alles was diese Quellen in der damaligen Zeit kritisierten, wurden nie zitiert und existieren daher heute nicht mehr. Deshalb ist Denken ohne Fremde Anleitung so wichtig, aber heute nur noch selten anzutreffen, außer einer will eine weitere Lüge etablieren, die in 50 Jahren als wahr gilt.

In der Etymologie gehen die Wikipedianer in der Erklärung von Eigentum nicht weiter zurück als zum römischen Reich, obwohl das antike Griechenland eigentlich die geistige Wiege unserer Ideologie ist, die wir fälschlicher Weise als Kultur bezeichnen.

Im altgriechischen war das Wort "Eigentum" nichts anderes als "das Herrschaftsrecht". Das zeugt davon, dass in dieser Zeit jeder zumindest noch eine Ahnung davon hatte, dass Eigentum nur eine Vorstellung ist und kein Recht oder Gesetz.

Eigentum ist nur eine angenommene Wirkung von Materie,
die physikalisch nicht nachweisbar ist.

Genau dieser Satz darf bei Wikipedia nicht stehen, weil es dafür keinen Quellennachweis gibt. Dabei braucht dieser Satz keine Quelle, denn er ist in seiner Formulierung glasklar als Faktum zu erkennen, das nicht widerlegt werden kann. Deshalb kann Eigentum auch nicht genau bezeichnet werden. Eigentum ist ein geistiges Konstrukt, welches das Verhalten des Menschen manipuliert.

Mit diesem Satz wird alles: Kultur, Religion, Moral und was sonst noch als Quellennachweis für die heutige unmenschliche, menschliche Umgangsformen herangezogen wird, hinfällig, wie das berühmte "goldene Geschlecht" von Hesido. Dieses setzte gemäß dem Gleichnis von Hesido, die Götter in den Himmel, um auf der Erde Gelage feiern zu können. In der Zwischenzeit vergaßen die Menschen das "goldene Geschlecht". Es starb aus - so Hesiod weiter, aber die Götter ließen die Menschen im Himmel. Erst danach erfand sich der Mensch die sogenannte "göttliche Ordnung", den Unterschied zwischen arm und reich. Auch eine Form von Rassismus. Einem geistigen Rassismus. Der Sozialrassismus ist daher die Urform des Faschismus und der Ursprung des Kapitalismus und der Zivilisation. Der Antrieb ist die Faulheit, um "Gelage zu feiern". Nicht anders tun heute noch die Reichen, auf Kosten der Armen. Erst später kam die Sklaverei. Diese begründet sich auch in Sokrates, der bestimmte, dass Hellenen nur Nichthellenen als Sklaven nehmen dürfen. Klingt wie die Leviten aus dem alten Testament.

Wer kann schon sagen, ob Platon nicht nur Jesus, sondern auch das alte Testament erfunden hat. Es heißt nicht umsonst TESTAMENT. Es ist ein Nachlassschrift mit Anweisungen für Lebenden. Platon erfand auch die Geschichte über "Atlantis" unter der Angabe einer Quelle - ähnlich wie bei Wikipedia und anderen Nachschlagewerken. Dabei erklärte er den "Hellenen" nur, dass sie geistige Abkömmliche von Göttern sind. Bitte die Geschichte genau lesen und erst dann urteilen, dicht Hollywood oder anderen Geschichtenschreiber als Quelle heranziehen.

Warum nennen sich die alten Griechen "Hellenen"? Wegen der schönen Hellena? Der Schönheit der Gerechtigkeit? Sokrates beschreibt nichts anderes als das heute die EU sein will. Der Rest ist Ausland und kann als Sklave - niederer Mensch - angesehen werden.

Selbst die Offenbarung von Johannes liest sich wie "Platon der Staat" mit der goldenen Stadt, die andere neidisch macht, damit diese so sein wollen wie Hellas. Johannes ist auch der Autor des Römerbriefes Kapital 13 im NT. Dieser bildet den Grundstock, von dem was wir heute als Diskussion über Kultur bezeichnen. Wikipedia kennt keinen Artikel über "europäisierte Welt". Gäbe es diesen würde jeder nachlesen können, dass wir heute in Deutschland und all dem was wir als zivilisierte Welt bezeichnen nichts anderes ist als ein Gottesstaat bzw. Hellas.

In Wikipedia tummeln sich kleine Studenten, die davon überzeugt sind, dass sie lassen wissen und was nicht wissen mit Zitaten und Quellverweisen an Büchern belegen können. So kann sich jeder seine Wahrheit konstruieren ohne auch nur Ansatzweise über die eigentliche Richtigkeit seiner Aussage nachdenken zu müssen. Das ist Denken unter fremden Anleitung.

Solche Menschen sind gar nicht in der Lage, Veröffentlichungen von vermeintlichen Persönlichkeiten oder Prominenz als Bullshit zu erkennen, sondern sie dienen als Quelle.

Nehmen wir die heute Gestaltungen von Nachrichten. Sie folgen einem stetigen Schema der gegenseitigen Quellennachweise.

Frühmorgens wird eine Mutmaßung über ein Ereignis als Nachricht in den Medien veröffentlicht. Es geht also nicht darum, ob ein Bombe im Flughafen A explodiert ist, sondern um die Mutmaßung, wer dafür verantwortlich ist.

Bereits zwei Stunden nach dieser Meldung findet sich irgend ein kleiner Beamte, der sich zu der Aussage hinreißen lässt, dass es ein terroristischer Anschlag war. Eine weiter Stunde später ist zu lesen, das aus "gut informierten Kreisen", es wahrscheinlich Terrororganisation XY war. Das nächste Medium verweist auf diese Quelle und macht daraus ein Faktum. Und in den Abendnachrichten ist es dann ein Terroristischer Anschlag, weil sich dafür genügend Quellen zitieren lassen.  So ähnlich funktioniert auch Wikipedia und jedes andere Nachschlagewerk. Es sind die Summen der geistigen Fähigkeit der Autoren, die sich nicht einmal die Mühe machen, kritisch über die eigenen vorgefertigte Meinung, die für Wissen halten, nachzudenken.

Manch einer dieser Autoren, mag sogar auf ein Philosophiestudium zurückgreifen können. Doch was lernt er in diesem mehrjährigen Lehrgang ohne fremde Anleitung. Studium funktioniert heute wie eine Bibel der Zeugen Jehowas. Zu jedem Satz steht bereits die passende Antwort parat. Wer diese nicht gibt, bekommt keinen Abschluss. Dennoch sind die Absolventen der Meinung, sie hätten Wissen angehäuft, dabei sind sie nur ein Sammelsurium an fremden Meinungen, die sie nie überprüften.

Wissen wird dadurch geschaffen, dass der Wissensdurstige nach den Widerspüchen im Lehrmaterial sucht und sich nicht der geltenden Dialektik folgt, weil alte Behauptungen immer richtig seien, da diese über genügend Quellennachweise verfügen.


Samstag, 29. April 2017

Der Terrorist ist nicht die Ursache des Terrorismus

Der Terrorist ist nicht die Ursache des Terrorismus.
Zivilisation ist das organisierte und legalisierte Mobbing.  Terrorismus ist daher die Opposition, zu welcher die Organe einer Zivilisation nicht mehr gewillt sind.

Stellen Sie sich vor Sie werden von einem Vorgesetzten gemobbt, können allerdings den Arbeitsplatz nicht wechseln, weil nur diese Firma arbeiten - in diesem Falle ist es der Staat und die Wirtschaftseliten im Gesamten als Einzel. Das zivilisierte Verhalten als Ausschlussverfahren der Vorgesetzten, überträgt sich auf alle anderen Mitarbeiter. Sie halten ihr Verhalten für legitim und moralisch einwandfrei. Daraus ergeben sich Verhaltensregeln (Moral), die im weiteren Verlauf zu Gesetzen werden. Wer sich gegen das organisierte Mobbing stellt, gilt als Aufwiegler. Wer sich mit Gegenmobbing zur Wehr setzt, gilt als Terrorist.

Nun fängt die Firma an, alle vorher gemobbten als Terroristen enttarnen und anzuklagen und zu kündigen. Im übertragenen Sinne ist das heute das Gefängnis oder die Ausweisung.

·         Wird so die Ursache des Terrorismus gekämpft? 

NEIN!

Aus dem Mobbing aus persönlicher Überzeug Einzelner wird so eine Firmenphilosophie - eine feste Statute und Arbeitsanweisung - übertragen auf eine Gesellschaft, Staat, Nation. Gesetzbücher haben die Eigenart, das persönliche Verhalten von Individuen ohne Eigenverantwortung gesellschaftlich zu akzeptieren. Geltende Gesetzen gelten als unfehlbare Vereinbarungen, die nicht mehr revidiert werden können. Unsere Gesetzbücher sind von sogenannten Erweiterungen und Ergänzungen. Sieh z. B. Anti-Terror-Gesetze. 

·         Wer ist nun für den Terrorismus verantwortlich?

Es sind die Eliten. Das was Merkel als „Vorbilder bilden“ bezeichnet. Diese machen aus einer schlechten Angewohnheit ein Gesetz. Im übertragenen Sinne, wird so Mobbing zur Verhaltensregel. Vor den Toren dieser imaginären Firma, die als Staat agiert, aber eine Gesellschaft darstellt, stehen nun viele Menschen, die dadurch gar keine Chance mehr bekommen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen (kein Einkommen, kein Leben). Wer sich nun einen Zugang zum Leben frei bombt ist ein Terrorist.

·         die erste Phase des Ende einer Zivilisation

Diese imaginäre Firma (Gesellschaft) will allerdings liberal sein. Sie lässt nur diejenigen in die Firma (Einkommen / Leben), die sich bereit erklären ohne murren gemobbt zu werden und bereits sind nicht für diejenigen Partei zu ergreifen oder Mitleid zu empfinden, die ausgeschlossen vor den Toren dieser imaginären Firma stehen. 

·         die Rechten und die regierungsfähigen Rechten

In der Zwischenzeit hat sich die wirtschaftliche Lage in dieser imaginären Firma (Staat / Gesellschaft) verschärft. Es findet nicht mehr jeder Nachkomme eines Angestellten/Arbeiters in dieser Firma einen Job in dieser einzigen Firma.

·         die zweite Phase einer Zivilisation

Die Belegschaft dieser Firma spaltet sich in: 

Nationalisten (Die Rechten): Diese vertreten die Auffassung, dass die vormals Gemobbten grundsätzlich nicht mehr eingestellt werden soll, sondern die Nachkommen der Angestellten / Arbeiter, die nicht unter die Firmenphilosophie "Mobbing" fallen.

Liberale (Regierungsfähige Rechte): Die vertreten die Auffassung, dass nur geeignete in Zukunft noch eingestellt werden sollen (Teilhabe am Leben durch Einkommen). Sie lassen diejenigen durch, die sich freiwillig und ohne klagen mobben lassen und kein Mitleid mit denen empfinden, die schon längst durch Arbeitslosigkeit vom Leben ausgeschlossen sind. 

Sie treten ein für "Bildung für alle" ein, damit sie aus einem riesigen Pool von Abgehängten, die für sie am besten geeigneten Menschen als Humankapital schöpfen können. Sie sehen darin eine Chance des "Förderns und Forderns" und machen so die Zivilisation um ein weiteres, unmenschliches Auswahlverfahren reicher, das ebenso faschistisch ist, wie das was der Nationalisten. Der Liberale bzw. Neoliberale schafft so ein neues Ausscheidungskriterium ohne dass es als Faschismus erkannt wird. Daher empfinden viele „das Liberale“ als eine neue und bessere Form der Demokratie – die heute nichts anderes mehr ist als Richtlinien der Ökonomie sind.


die letzte Phase einer Zivilisation

Eine Zivilisation endet grundsätzlich mit der Gründung einer neuen. Das Ende einer Zivilisation ist daher nur ein Zusammenbruch der Wirtschaft und der damit verbundenen Ordnung von Eigentum und Eigentümer. Umgangssprache wird das als „Neumischen der Karten“ bezeichnet.
Zivilisationen, die auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Eigentumsverhältnisse beibehalten wollen. Jeder die Ungleichheit der sozialen Umstände an den Eigentumsverhältnisse ausmacht, gilt als Antidemokrat.
Das ist auch der Grund warum nur noch der Faschismus in all seinen Fassetten – Liberal, National, National-Liberal, Liberal-Sozial usw. als Mittel zum politischen Umbruch in Erwägung gezogen wird. Alles andere steht außerhalb der Vorstellung von zivilisierten Menschen, obwohl genau dort der Humanismus zu finden.


·         der Unterschied in der moralischen Betrachtung
Im 21. Jahrhundert gilt der Liberalismus / Neoliberalismus noch nicht als Faschismus, als Ausgrenzungsmechanismus auf der Basis von Vorstellungen, die dann zu Gesetzen wurden. 

FAZIT

  1. Der Mensch muss akzeptieren, dass jede Zivilisation eine Form der systematischen Bewertung von Menschen ist, anhand deren Bewertung die Zivilisation Menschen und Menschgruppen ausgrenzt und daher vom Leben durch Einkommen abschneidet.
  2. Eine Zivilisation, die über den Arbeitsplatz = Einkommen = Leben ihre Werte und damit die Bewertung von Menschen definiert, ist leider nicht in der Lage zu akzeptieren, dass die heutige Ökonomie noch nie in ihrer Jahrtausende langen Praxis für alle hungrigen Menschen ein Auskommen zur Verfügung stellen konnte.
  3. Zivilisationen können nur durch die moralisch akzeptierte Ausgrenzung von Menschen existieren. Europa befindet sich daher in der Vorphase zur Tyrannei. Der historische Vergleich dazu ist der Aufstand der Plebejer im römischen Reich. Der Senat wurde erfunden, die Republik. Die selbst verwaltete Tyrannei.
  4. Der Plebejer war der Römer, der nicht zur Gesellschaft gehörte. Er war Mittellos und musste seinen Lebensunterhalter im Dienste der römischen Patrizier verdienen - (Arbeiter / Angestellte) - abhängig Beschäftigte.
  5. Zum ruhig stellen dieser Bevölkerungsgruppe wurde die Sklaverei (Energie/Leistung). Der Haussklave in dieser Zeit war übertragen in unsere heutige Zeit, der Staubsauger, die Spül- und Waschmaschine usw. So konnte sich selbst der Plebejer mit seinem Tageslohn ein angenehmes Leben leisten. Der Staat - die Firma - das Imperium - war daher verpflichtet für günstige Energie zu sorgen.
  6. Doch auch Sklaven essen und brauchen ein Schlafplatz. Irgendwann wäre ein großer Teil der Plebejer froh gewesen, ein Sklave zu sein. In der heutigen Zeit wird das Wirtschaftskrise genannt, ist aber der ganz normale Verlauf der Zivilisation, der heute Kapitalismus genannt wird und als Demokratie verstanden wird. (s. Punkt 3)
  7. In diesem Abschnitt der Zivilisation gibt es Bestrebungen die Sklaverei abzuschaffen, aber nicht aus Gründen der Humanität, sondern aus Gründen der Zivilisation (Ökonomie, im Zusammenhang mit Einkommen / Leben).
  8. Das römische Reich ist daher an seiner eigenen Zivilisation untergegangen, weil bis heute nicht akzeptiert wird, dass der Urfaschismus in diesen als normal geltenden Wettbewerben wurzelt.

Der Terrorist ist daher ein fester Teil der Zivilisation. Wer den Terrorismus abschaffen will, muss die die Zivilisation abschaffen - also sich selbst und seine Art die Umwelt wahrzunehmen. Terroristen sind biblisch. Es sind diejenigen, die als Diebe bezeichnet werden, da sie sich nicht die allgemein anerkannten Ausschussmechanismus des Eigentums halten oder durch Diebstahl sich einen schnelleren Aufstieg in der Hierarchie einer Zivilisation verschaffen wollen.

Terroristen sind diejenigen, die sich nicht legal nach den Regeln einer Zivilisation bereichern, sondern eben sich betrügerisch nach den Vorstellungen von Ökonomie Vermögen und Eigentum aneignen.

In einer Zivilisation gibt es daher nur gute und schlechte Terroristen. Den Terroristen an sich, ohne Adjektivierung gibt es nicht.

Da aber die Menschheit des 21. Jh. immer nur das falsche aus ihrer Vergangenheit lernte und den Determinismus der Zivilisation niemals an ihrem wirklichen und echten Beginn ansetzt, wird immer wieder in einem Blutbad waten, das er für "gerechte Kriege" hält. 

  • Der zivilisierte Mensch missachtet den Humanismus, weil er seine Werte nicht am Leben ansetzt, sondern die Grundwerte längst am Ausschlussverfahren und den Mechanismen der Zivilisation ausmacht.

Wir halten es für normal zu behaupten, "wer nicht arbeitet braucht nicht essen". Wir finden es aber auch normal, dass Menschen mit großem Eigentum, die zwar nicht arbeiten, trotzdem mehr essen als alle anderen. Das gilt auch als gesellschaftlicher Konsens, weil sich keiner das Privileg der Faulheit (Zivilisation) vorenthalten möchte.

Aus diesem Grund sind Zivilisten zu allen Schandtaten bereit, um ein bisschen Privileg zu ergattern. Sie werden niemals Kritik an diesen Werten üben, nicht weil sie davon profitieren, sondern weil sie glauben, sie würden sich um eine Zukunft betrügen, die eh nie eintritt und wenn doch, nur für ein oder maximal zwei Generationen einer Sippe. 

Die einzigen Profiteure einer Zivilisation sind die Menschen, die durch ihre Abstammung vom ganz normalen Mobbing einer Zivilisation ausgeschlossen sind. 

So ist zu beobachten, dass der Mord am Zaren, aber auch am franz. König während der frz. Revolution als moralischen Vergehen der Revolutionäre bewertet wird. Was wiederum erklärt, dass der Faschist Franco den spanischen König als seinen Nachfolger einsetzte. 

Wen würden heute die Eliten als geeigneten Staatsführer vorschlagen. Den Manager von Mercedes oder von Volkswagen - als Ersatz für den Monarchen? Mach sie das als Liberale demokratischer?

Die Steigerung dieses Liberalismus ist der Neoliberalismus, der nimmt Firmen- und Wirtschaftsgesichtspunkte als Grundlage für die Rechtsstaatlichkeit. Wie so wird das als Feudalismus nicht erkannt?

Wo beginnt die Freiheit des Menschen?

Freiheit beginnt da, wo eine Gesellschaft keine Regel mehr aufstellt, die einen Menschen ermöglichen, andere unter seine Abhängigkeit zu bringen und sie damit zu benutzen wie ein Werkzeug (s. zivilisierte Menschen).

Da aber der zivilisierte Mensch sich ein Zusammenleben der Menschheit ohne Ausscheidungsmechanismus - außer den natürlichen Tod - nicht vorzustellen vermag, die Menschheit seit der Erfindung der Zivilisation in einem unvollständigen Determinismus gefallen. 

Der Grund liegt darin, dass NICHTZIVILISATION, keine Geschichte aufschreiben oder Gesetze in Stein ritzen, die als unumstößlich gelten. Nichtzivilisationen bringen eine Elite hervor, die sich aus Kritikern gegen sich selber. Die Gesellschaft nicht als Norm begreifen, sondern als etwas das in Zaum gehalten werden muss, weil sie dazu neigt erlangte Privilegien aus der Ökonomie als Recht und Gesetz zu definieren - siehe Eigentum und die 10 Gebot des Abrahmismus. 

Der Rest meiner Ausführungen zu diesem Thema sind längst bekannt und müssen an dieser Stelle nicht wiederholt werden. "Keine Religion" bedeutet - keine Vorstellung von "Eigentum" zu haben. Nur wer sich Eigentum vorstellen kann, kann sich einen Gott vorstellen und daher auch Privilegien. Er hört auf Mensch zu sein - siehe Gedicht von Goethe "Das Göttliche".

Revolutionäre sind immer Konterrevolutionäre
Revolten gibt es nur in Gefängnissen, mit der Absicht für die Insassen bessere Haftbedingungen zu erstreiten - niemals um Freiheit.


Euer Politprofiler




Sonntag, 16. April 2017

MUTTER aller BOMBEN 2017: USA zerstören eigene Tunnel in Afghanistan

Mit dem Slogan "Mutter aller Bomben" tiggert sich das Mediennetzwerk in Deutschland wieder einmal in die Hirne der Menschen. Warum nicht gleich mit "Boom Boom Amerika"? - Diese rhetorische Frage muss erlaubt sein ...

Weiter berichten die aufgeklärten und gut informierten Berufsjournalisten der Bürgermedien, dass mit dieser "Mutter aller Bomben" ein Tunnelsystem der IS zerstört wurde. Vermutlich soll ich durch diese Information eine Erfolgsmeldung in meiner emotionalen Empfinden konstruieren und die heutigen Machthaber als starke Führungspersönlichkeiten in Erinnerung behalten.

An die 100 Tote soll es lt. Medienberichten wieder einmal gegeben haben. Auch feindliche Kämpfer haben Mütter, Väter, Kinder und Familie. Bat nicht dieser Jesus, der jetzt um die Osterzeit in unserem Kulturkreis so verehrt wird darum, dass wir unsere Feinde lieben sollen? Was haben wir schon zu erwarten, wenn wir nur diejenigen lieben, die uns lieben?

Niemand wird es wagen für diese Toten Blumen abzulegen. Er könnte der Nächste sein, den eine Drohne trifft. Aus unserer Kultur heraus betrachtet, sind diese Toten kein Mord, sondern Selbstverteidigung.

In all dieser Wut und Euphorie über dieses kulturelle Hochereignis des Tötens versäumten die deutschen Berufsjournalisten allerdings zu erwähnen, dass es sich bei TORA-BORA um ein von den USA finanziertes Tunnelsystem handelte. Die USA finanzierten es für die Mudschaheds.

Dies belegte E. Snowden in einem Tweet:

„Tora-Bora war eine verstärkte Anlage“, heißt es in dem von Snowden zitierten Artikel, „ein für die Mudschaheds eingerichteter Komplex, der teilweise von der CIA finanziert wurde.“
 ... mit Recherchen in der "New York Times".

Ich traure um alle !!! - alle - Toten, die im Laufe der Jahrtausende durch die Prinzipien der Zivilisation im knallharten Ausscheidungskampf durch angebliche Rationalität ums Leben gekommen sind. Ich traure um die Abermillionen Menschen, die durch Kriege, Belagerung, Brandschatzung und Willkür der Religionen und Besserwisserei sowie Träumerei in den letzten Jahrtausenden ihr Leben gelassen haben.

Ich traure um diejenigen, die in den  nächsten Tausend Jahren noch sterben werden.

Ich traue um die Abermillionen Menschen während der anhaltenden Zivilisation im Sinne des Eigentumismus, die durch Hunger, Elend, Ausbeutung und den Versprechungen von Machthabern, Idealisten, Ideologen, Rationalisten, Revolutionären und vermeintlichen Eroberern wie Alexander d. Große, Karl d. Große, Habsburger, Fugger usw. durch angeblich gerechte, notwendige oder unvermeidliche Kriege auf den Schlacht-Feldern dieses Planeten elendig verbluteten; Gliedmaßen verloren; deren Familien verhungerten ohne Hilfen von denen für die Ihre Väter, Brüder und Söhne starben ... und niemals gemäß den materiellen Vorstellungen unserer Kultur zur Rechenschaft gezogen wurden.


Sie sind alle umsonst tot ... den der Wahnsinn des Eigentumismus geht weiter ohne als Wahnsinn erkannt worden zu sein. Wer Krieg als Mittel zum Frieden ansieht, hat nie gelernt zuzuhören.

VERDAMMT NOCH MAL!
REDET mit dem was ihr nicht begreift und FEIND nennt!
Das gilt für ALLE!
Besonders für diejenigen, die behaupten sie hätten schon alles getan, gesehen und gehört!
 

Freitag, 14. April 2017

Ostern: Humankapital oder Leistungsträger - Wer bist Du?


Der Leistungsträger

Der Leistungsträger ist daran zu erkennen, dass er alles unternimmt, um dem Humankapital lange als Kommandogeber und Supervisor erhalten zu bleiben. Er erholt sich nicht von der Arbeit, sondern er bereitet sich mit sportlichen Aktivitäten ausgelassen und demonstrativ in der Öffentlichkeit auf den nächsten anstrengenden aber ohne Körpereinsatz stattfindenden Arbeitstag vor.

Kraft und Ausdauer sind sein Prädikat. Er ist niemals krank und stählt sich gegen alle Eventualitäten des Lebens, wie ein antiker Olympiakämpfer, um nicht an Schnupfen oder Grippe zu erkranken. Krankheit ist ein Makel des Proletariats. Er schwitzt im Winter in der Sauna und im Sommer auf dem Fahrrad in der Toskana. Die sonnenbadenden Proletarier haben ihn längst von den Stränden dieser Welt verbannt. Er legt sich nicht mehr in den Sand von Mallorca. Wer sich keine Yacht leisten kann, wandert eben im Hinterland.

Für den Proletarier, der bei Wind und Wetter auf der Baustelle arbeitet kann er kein Verständnis entwickeln, wenn dieser doch einmal eine Krankmeldung über den Tisch zum Supervisor schiebt. Für ihn ist es klar: Es liegt an der einseitigen Ernährung und am Mangel von sportlichen Aktivitäten des Proletariats. Worauf sich dann wiederum auf den Mangel an Bildung in dieser Gesellschaftsschicht schließen lässt. Die Welt ist so einfach zu verstehen, wenn der Blickwinkel eben von oben nach unten gerichtet ist und der Gestank der Armut wie Weihrauch in deren Nasen wirkt


Diese Horden von Leistungsträgern sind gerade wieder um die Osterfeiertage sehr aktiv. Sie stapfen durch Wald und Flur. Sie packen ihre Luxusfahrräder huckepack auf den SUV und erzählen hernach von ihren ausgiebigen Radtouren durch topfebene Landschaften in weiterer Ferne. Ein Leistungsträger fährt E-Bike. Das sieht sportlich aus. Ein Mofa käme für den Leistungsträger nie in Frage. Ein Verbrennungsmotor beschädigt das Image - außer er parkt gerade auf dem reservierten Firmenparkplatz.

Leistungsträger haben eigentlich nie das als Beruf, was ihrer Berufung und Begabung entsprechend würde. Leistungsträger werden keine Stadt-Fahrradkuriere bis zur verdienten Rente. Leistungsträger werden auch keine Gärtner, Straßenbauer oder Erdbeerpflücker, weil sie die frische Luft so lieben.

Leistungsträger schwitzen nie, außer sie machen Sport. Selbst in brütender Hitze, findet sich immer ein klimatisiertes Büro als Arbeitsplatz. Aus dieser angenehmen Kühle lässt sich sehr vortrefflich in die Hitze der Fabrikhalle administrieren und fällt doch einmal die Klimaanlage aus, halten sie es für unzumutbare Arbeitsumstände.

Sie werfen sich lieber am Feierabend als Outworking einen mit Gewichten beschwerten Rucksack auf den Rücken und holen sich für die körperlich anstrengende Gartenarbeit einen Proletarier, der das als Hobby gegen Bezahlung neben seiner Beschäftigung als Humankapital in einer heißen Fabrikhalle gerne und fröhlich übernimmt.

Ihren Gesichtern ist anzusehen, dass ihre eigene körperliche Unversehrtheit ihres Sportes und der gesunden Ernährung zuschreiben, während der Hobby-Gärtner sich das schmerzende Kreuz reibt. Sie stehen sofort parat mit guten Ratschlägen für dessen richtige Körperhaltung, auf dass er ihnen lange als geduldige Arbeitskraft für unangenehme körperliche Tätigkeiten erhalten bleibt. Danach verschwinden sie wieder mit hochnäsigen Ausreden, um sich ihre Gesundheit in einem Anti-Fastfood-Restaurant zu erkaufen. In dem hoffentlich kein verschwitzter Proletarier sich einen kurzen Ausflug in den Luxus gönnt.

Fastfood ist das Essen der Proletarier. Körperfülle zeugt von Mangelbildung. Leistungsträger warten geduldig zwei Stunden hungrig auf das Essen aus der Gourmet-Küche, während der Proletarier längst im Bett liegt, um bei der Frühschicht pünktlich antreten zu können.

Leistungsträger begehen den Wochenmarkt wie eine Passion. Sie suchen Spargel aber bitte geschält. "Wer schält heute noch Spargel ...?" Sie trinken Milch von glücklichen Kühen, sorgen sich um Hühner. Halten sich für gewaltfrei, weil sie Fleisch verweigern und dafür Plagiat-Schnitzel aus Tofu brutzeln. Menschen sind eben keine zu schützende Kreatur auf diesem Planeten. Es gibt doch so viel Humankapital. Es vermehrt sich ungefragt, wenn man den Studien über kinderreiche Hartz4-Empfänger die ideologische Suggestion als Wissenschaft nicht heraus dividieren möchte.

... Sie tun alles, um niemals arbeiten zu müssen, denn Arbeit verkürzt das Leben - sie supervisonieren lieber und erfinden immer neue Muster der Suversionen für eine smarten Welt. Sie lieben es ihre Mikrowelle per Smartphone zu starten, die Heizung aus der Ferne anzustellen, weil sie sich eben doch keinen Butler leisten können. Sie kaufen Autos mit automatischer Einparkfunktion, weil der Chauffeur selbst mit ihrem Einkommen nicht zu finanzieren ist. Sie setzen sich für Tagesschulen ein, weil das Kindermädchen zu teuer ist.

Sie fahren auf Knopfdruck und Fernsteuerung die Rollläden herunter. Klatschen in die Hände, weil der Weg zum Lichtschalter einen zu weiten Weg durch das Zimmer darstellt, vor allem dann, wenn sie ausgepowert von ihrem Workout oder sonstigen Leistungsträger-Freizeit-Beschäftigungen in ihr trautes Heim zurückkehren.

In dieser Welt wird vermutlich der Penner zum Demokrit. Bei Ihm sind alle gleich. Er nimmt vom Humankapital genauso die Almosen an, wie vom Leistungsträger und er hält es auch nicht für notwendig wissen zu wollen, unter welchen Umständen die Almosen zu Stande kommen. Hauptsache sie kommen. Denn er treibt die Welt mit Angst und Schrecken an, dennoch gilt er nicht als Terrorist. Keiner will sein wie er. Er ist das lebende Beispiel - eben der Terror bzw. Schreck - mit dem Eltern ihre Kinder zu Leistungsträgern erziehen und er ist der Grund für die Stiftung einer Weltreligion, die sich mit Inbrunst der Nächstenliebe hingibt.

Er bezeichnet sich als FREI und ist doch die Mutter des Mitleides. Er ist das, an dem unsere Gesellschaft mit guten Taten sich verwirklicht, nur um nicht erkennen zu müssen, dass jeder - ob Humankapital oder Leistungsträger - schon lange kein Kinder der Natur mehr ist, sondern aus dem künstlichen Geist einer angenommenen Wirklichkeit geboren ist, in der das Eigentum die erste Naturgewalt ist und Wind, Wasser, Feuer und Erde nur noch eine untergeordnete Rolle für die Existenz spielen.

In diesem Sinne
ein schönes Osterfest
Euer Politprofiler


 
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